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02 Wohnen am Pegnitzgrund

Doppel- und Einfamilienhäuser am Pegnitzgrund

Nürnberg, 2002 - 2004

Ziel des Entwurfskonzeptes war es, die individuellen Wohnträume sechs unterschiedlicher Bauherren in vier Einfamilienhäuser und ein Doppelhaus zu packen, aber dennoch eine gemeinsame Architektursprache zu formulieren, um ein städtebauliches Ensemble zu schaffen, dass ohne Gartenzaun auskommt und den Parkcharakter des Grundstuecks erhaelt. Nach Norden fast geschlossene Sichtbetonwaende sowie Schotten aus Sichtbeton und gerasterte Fassaden geben einen Rahmen vor, ohne zu einer einheitlichen inneren Organisation zu zwingen. Im Gegenteil: Die Vielfalt der individuellen Grundrisse spiegelt sich in den Variationen der Fassaden wieder, ohne Ihnen die Homogenität zu nehmen. Ihre feinfühligen Schichtungen und ihr Spiel zwischen offen und geschlossen, zwischen Holz, Glas und Beton, wird zusammengehalten durch das einheitliche Betonraster aus Fertigteilen. Maximale Transparenz und Durchlässigkeit ermöglichen Dialoge und Wahrung von Individualität und Spielraum für die Atmosphäre des Individuums. Unverbaute Öffnung zum Pegnitzgrund.

Fotograf: Stefan Meyer, Berlin
Außenanlagen: gARTen Uwe Thielemann, Nürnberg